Titel: Das Reich der sieben Höfe
– Dornen und Rosen –

Autor: Sarah J. Maas
Verlag: dtv-Verlag
Reihe/Serie: #1 von #3 (?)
Übersetzer: Alexandra Ernst
Genre: Fantasy
Seitenanzahl: 480
ISBN: 978-3423761635
Erscheinungsdatum: 10.Februar.2017
Format: Hardcover
Empfohlen ab 14 Jahren
Unverbindliche Preisempfehlung: 18.95€
Kauf-Möglichkeiten u.A.:
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Besonderheit: —————-
Leseprobe: » hier « (via .pdf-Datei)
 
 

Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen. 
 

Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae
entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss
einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist
verloren.

Sarah J. Maas!!!! Unf***ingfassbar dass ich so ewig gebraucht habe, um mich endlich dem Hype zu beugen. Es gibt etliche Blogger, Youtuber und allgemein Leser, die diese Frau ja mehr als nur in den Himmel loben und allen voran natürlich auch meine liebste Booktuberin Nina (» hier « gehts zu ihrem Kanal).. klar dass ich direkt am Erscheinungstag losrennen musste, um dieses Werk hier aus dem dtv-Verlag zu ergattern. Dumm nur, wenn man mitten in einer Leseflaute steckt und insgesamt 3 Monate braucht, um endlich danach zu greifen. Doch jetzt war es endlich so weit und ich kann euch endlich meine Meinung zu diesem Auftakt und somit auch zu der Autorengöttin mitteilen:

High Fantasy und Ich .. meist eine etwas gewagte Kombi, da ich mir oftmals schwer tue beim Einstieg und beim „reinkommen“ in die Geschichte. Ich gebe zu, ich war auch hier echt skeptisch, doch kaum dass ich die ersten Zeilen gelesen hatte, hatte ich das Gefühl, wirklich mitten drin zu stecken. Alles beginnt mitten im Wald, an Feyre’s Seite, wie sie jagt um sich und ihre Familie über den Winter zu bringen, ohne dass jemand verhungert. Es ist wirklich nicht gelogen, wenn ich sage, ich hab die Kälte quasi am eigenen Leib gespürt, und das obwohl ich im kuschelig-warmen Bett lag. Ich wurde so abgeholt und habe direkt richtig mitgefiebert und mitgezittert. Ich konnte Feyre’s Gefühle spüren und wollte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Dazu beigetragen hat auch die Tatsache, dass dieses „High Fantasy Element“ schön langsam in die Geschichte eingewoben wird, in dem anfangs noch alles recht normal wirkt; und man als Leser die Zeit bekommt, sich in aller Ruhe zurecht zu finden, aber ohne dass es jemals langweilig wird.
 
Die Figuren waren einfach einzigartig; sowohl in der Kombination wie auch einzeln. Jeder von ihnen hob sich von der breiten Masse ab; verfügte über ganz unterschiedliche Charakterzüge und blieb trotzdem absolut glaubwürdig und realistisch. Allen voran natürlich unsere Protagonistin Feyre: sie war eine so charakterstarke Persönlichkeit, so pflichtbewusst, mutig und selbstlos. Und trotz allem habe ich sie unheimlich ins Herz geschlossen und lieb gewonnen. Sie war mir direkt unheimlich sympathisch und, wie ich schon oben im vorherigen Abschnitt erwähnt habe, ich konnte ihre Gefühle quasi am eigenen Körper spüren und wurde so nur noch mehr an die Geschichte gefesselt. Ihre Handlungen und Gedankengänge waren stets nachvollziehbar und teilweise richtig bewundernswert. Schlagfertigkeit, Klugheit und Geschicklichkeit rundeten ihr Profil dann vollends ab und machten sie zu einer tollen Protagonistin, die man sehr gern begleitet.

Doch auch die Nebenfiguren, wie beispielsweise Feyre’s Schwestern haben mich total begeistert. Beide so unterschiedlich und trotzdem total sympathisch. Ich glaube, das war das erste Buch in meiner gesamten Lese-Karriere, in dem es Figuren gab, die total ‚mies‘ und ‚gehässig‘ waren und trotzdem auf Gefallen bei mir stießen. Es gab einfach keine einzige Figur, über die ich nicht gerne las oder über die ich nicht mehr erfahren wollte. Selbst Feyre’s Feinde waren unglaublich interessant und jeder auf seine eigene Art und Weise toll dargestellt.
Kurz und knapp: Sarah J. Maas hat es geschafft, der Geschichte allein mit dem Figuren eine derartige Vielfalt und so viel Leben einzuhauchen, wie ich es tatsächlich selten, wenn überhaupt jemals, erlebt habe.
 
Die Art, wie die Autorin schreibt, ist tatsächlich genau so einzigartig wie ihre erschaffenenn Figuren. Einerseits schreibt sie nicht besonders ausschweifend, wodurch Langatmigkeit natürlich vermieden wird, andererseits wiederum schafft sie es trotzdem, dem Leser die Kulisse und die Geschehnisse so nah zu bringen, dass man sich fühlt, als wäre man mitten drin. Adjektive sind perfekt platziert und zauberten mir durchgehend ein klares Bild vor mein inneres Auge. Doch nicht nur das; denn obwohl ich mich wiederhole, muss ich auch nochmal die Tatsache betonen, dass die Gefühle und Empfindungen eines jeden einzelnen Charakters enorm gut auf den Leser übertragen wurden und man sich so nur noch mehr mitgerissen fühlte.
Geschrieben wurde übrigens ausnahmslos aus Feyre’s Sicht, und zwar in der ersten Person (Ich-Form) was mich absolut überzeugte und nicht besser hätte sein können.

Der Grund-Gedanke hinter diesem Buch schafft es wieder, mich zu erstaunen. Zum Einen kennt man Elfen-Geschichten natürlich schon in Hülle und Fülle, und trotzdem hat die Autorin hier viele, interessante Neben-Aspekte einfließen lassen; sodass aus der ausgelutschten Fae-Story etwas völlig neuartiges wurde. Allein recht unwichtige Punkte wurden so verwoben, dass sie zum großen Ganzen passten bzw. dazu beitrugen, und offensichtliche Nebensächlichkeiten wurden plötzlich zu einem wichtigen Anhaltspunkt für den Leser und ergaben letzten Endes einen plausiblen Sinn, der nicht erzwungen wirkt. Doch auch die Wechsel der einzelnen Settings waren waren unheimlich gut durchdacht und perfekt in Szene gesetzt. Letzten Endes war es dann nicht nur so, dass die Kulisse wechselte, sondern auch die gesamte Atmosphäre während des Lesens und das beeindruckte mich doch sehr. Alles in allem eine enorm kreative Storyline, die niemals durch Unklarheiten oder lückenhafte Erzählungen schwächelte. Eine High-Fantasy-Geschichte, die rein von den Plots und Twists radikal zu überzeugen weiß.

Die letztendliche Umsetzung .. ratet doch einfach mal.. … …. …… richtig! Großartig! Ich hab jetzt schon mehrfach erwähnt, dass ich wirklich von der ersten Seite an unglaublich an die Geschichte gefesselt war; das Buch kaum aus den Händen legen konnte und selbst in Momenten, in denen ich mal nicht gelesen habe, immer wieder über Feyre & all die anderen gedacht habe. Es war durchweg spannend, nie langweilig, wenn dann höchsten mal kurz etwas ruhiger, bevor das nächste Feuerwerk startete; denn genau daraus bestand dieses Buch: aus zahllosenHighlights, die sich beinah pausenlos aneinander reihten und dem Leser nur wenig Lust zum atmen ließen. So; und nur SO wünscht man sich doch eine Geschichte: spannend, interessant, action,- und temporeich, ohne große Einleitung, ohne langen Kennenlern-Phasen oder Erklärungen. Ich konnte mich problemlos mitreißen und in diese Welt entführen lassen und grüble selbst jetzt, nach dem Beenden der Geschichte (ja es liegt schon über 10 Tage zurück) immer noch viel zu oft darüber nach und bin traurig, dass ich noch geschlagene zwei Wochen auf Band 2 der Reihe warten muss.

 

„Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen“  von Sarah J. Maas ist ein regelrechtes Wunderwerk, bei dem ich noch so lange überlegen kann, ohne auch nur die geringste Schwäche entdecken zu können. Unglaublich tolle Figuren, eine taffe, mutige Protagonistin, abwechslungsreiche Szenen und Atmosphären und ein Stil, der sich weglesen lässt wie nichts. Liebe Leute – ganz ehrlich? Sarah J. Maas hat die Messlatte nicht nur sehr hoch gelegt, sie hat es den anderen Autoren ganz schön schwer gemacht, auch nur annähernd was ähnlich Gutes zu schreiben. Für mich DAS Highlight bisher, und ich lehne mich soweit aus dem Fenster um zu behaupten, dass das Wörtchen ‚bisher‘ getrost aus diesem Satz gestrichen werden kann. LEST ES EINFACH.. LEST ES UND LASST EUCH VERZAUBERN.
 

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen, weil .. ja warum? Weil ich es liebe! Weil ich es einsame Spitze finde! Weil es das Beste ist, was ich bisher aus diesem Genre gelesen habe und weil ich mich endlos in Tamlin, Feyre und Rhysand verliebt habe.
 

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Sarah J. Maas wuchs in Manhattan auf und lebt seit einiger Zeit
mit Mann und Hund in Pennsylvania. Bereits mit dem ersten Entwurf zu
›Throne of Glass‹ sorgte sie für Furore: Mit 16 veröffentlichte sie
›Queen of Glass‹ (so der damalige Titel) auf einem Online-Forum für
Autoren und initiierte damit eines der frühesten Online-Phänomene
weltweit.


An dieser Stelle möchte ich noch einmal erwähnen, dass alle Rechte (Coverbild, Klappentext, etc.) beim dtv-Verlag liegen und mich außerdem herzlich dafür bedanken möchte, die Bilder und Texte verwenden zu dürfen. 
Diese
Rezension entspricht meiner persönlichen Meinung und kann bei anderen
Bloggern oder Lesern wieder ganz anders ausfallen. Ich möchte darum
bitten, dies zu berücksichten.

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