Rezension zu:                                                                      
C.C. Hunter
Geboren um Mitternacht

Shadow Falls Camp [1]

Fakten über das Buch                                                                       
Verlag: FJB – Verlag
512 Seiten || broschiert
ISBN:  978-3-8414-2127-2
Preis: 14,99€
Hier erhältlich:
  &

Erscheinungsdatum:15.Juni.2012

Genre: Jugendbuch // Fantasy

Empfohlen: ab 14 Jahren

Klappentext                                                                       
Sie hat keine Ahnung, wer sie ist und welche Kräfte in ihr stecken. In
Kylies Leben geht alles schief: Ihre Eltern lassen sich scheiden, ihr
Freund hat Schluss gemacht, und ihre Mutter schickt sie auch noch in ein
Sommercamp. Doch Shadow Falls ist anders: Hierher kommt nur, wer
übernatürliche Kräfte hat – Feen, Hexen, Vampire, Gestaltwandler und
Werwölfe. Auch Kylie soll besondere Fähigkeiten haben – wenn sie nur
wüsste, welche … Doch plötzlich wird das Camp bedroht. Nur, wenn sie
alle ihre besonderen Kräfte gemeinsam einsetzen, werden sie die
übermächtigen Feinde besiegen können.
Inhalt                                                                     

Kylie ist 17, als ihre Welt ganz plötzlich und unerwartet aus den Fugen gerät. Ihre Eltern lassen sich scheiden, der Freund verlässt sie und obendrein erfährt Kylie auch noch, dass sie alles andere als ein normaler Mensch ist. Wie soll man mit so etwas umgehen? Erst als sie sich nach und nach an die Umstände gewöhnt und im Camp sogar Anschluss findet, scheint sich ihre Lage zu bessern. Doch dann kommen noch ganz andere Gefühle ins Spiel, die Kylie erneut damit drohen, sie gänzlich aus der Bahn zu werfen.
Meine Meinung                                                                      
Ok, ich gebe zu – es ist schon eine Weile her, dass ich das Buch gelesen habe. Aber um ehrlich zu sein; ich musste die ganze Geschichte erst einmal sacken lassen, bevor ich mir ein Urteil bildete.

Aber nun beginnen wir, wie immer, mit den Charakteren: Kylie – die Hauptfigur in dem Buch – hat es leider nicht geschafft, mich zu überzeugen. Während der ganzen Geschichte hat sie mich regelmäßig total wütend gemacht mit ihrer verquerten Einstellung und ich konnte einfach in keinster Weise mit ihr mitfiebern. Die anderen, beteiligten Personen haben da schon eindeutig mehr Sympathie ausgestrahlt – allerdings waren mir die Eigenschaften der einzelnen doch zu klischee-lastig. Werwölfe, die bitterböse sind; Vampire die keinem Streit aus dem Weg gehen und Gestaltenwandler, die die armen Mädchen ständig reinlegen.. das war mir alles viel zu vorhersehbar – leider!
Weiter gehts mit dem Schreibstil. Ich denke, für ein Jugendbuch war der Schreibstil absolut passend gewählt. Es gab keine zähen Stellen, sondern das gesamte Werk hat sich recht flüssig und einfach lesen lassen. Die Sprache war ebenfalls angepasst an die Thematik und an das empfohlene Alter und somit hab ich in dieser ‚Kategorie‘ nichts auszusetzen.
Die Aufmachung hat mir hingegen super gefallen. Es waren recht kurze, knappe Kapitel, die stets mit einem Cliffhanger geendet haben. Jedes neue Kapitel wurde mit tollen Verziehrungen und Ornamenten eingeleitet, sodass es zusätzlich noch einen kleinen Pluspunkt gibt.

Kommen wir nun zur Handlung: Ich muss gestehen, ich hab in dieser Form noch nie etwas gelesen. Allerdings – selbst durch diese Tatsache, macht es die Handlung zu nichts Besonderem. Wie oben schon beschrieben war dieses Buch unglaublich klischeehaft. Jede Entscheidung und jede Charaktereigenschaft der verschiedenen „Übernatürlichen“ war bis ins kleinste Detail vorher zu sehen, in jedem drittklassigen Fantasy-Buch liest man von bluthungrigen Vampiren und hilfsbereiten, zärtlichen Feen mit Heilkünsten und telepathischen Fähigkeiten. Für mich war die Handlung alles andere als durchdacht – die war einfach irgendwie umgeschrieben von Büchern und Tatsachen, die man schon kennt.

Und zu guter Letzt – die Spannung. Wie soll sich in einem Buch, welches von der ersten, bis zur letzten Seite vorhersehbar ist, Spannung aufbauen. Man wird relativ lahm und wenig unterhaltsam in die Geschichte hinein gebracht, ehe dann auch wirklich mal was passiert. Außer Liebeleien, unklaren Gefühlen und einem Zwiespalt passiert in der ersten Hälfte allerdings kaum etwas. Danach kommt ein bisschen mehr Spannung auf, allerdings auch nicht so, dass man das Buch nun garnicht mehr aus der Hand legen kann und sich ständig fragt, wie es nun weitergeht. Es wird einfach während der ganzen Geschichte kaum Spannung aufgebaut und der Höhepunkt war meiner Meinung nach auch nicht das, was ich mir erhofft hatte.
Fazit                                                                      

Wer keine Probleme mit klischeehaften Figuren hat und eine Geschichte sucht, die mehr seicht als spannend vor sich hin plätschert, der sollte mit „Geboren um Mitternacht“ gut bedient sein. Ansonsten denke ich, dass dieses Buch nicht 100%ig überzeugen kann, egal in welcher Altersklasse.
Wertung                                                                       
2 von 5
möglichen
Ranken
About the Autor                                                                      
C. C. Hunter
Schon als Kind liebte C.C. Hunter Glühwürmchen, lief am liebsten barfuß
und rettete mögliche Märchenprinzen in Form von Fröschen vor ihren
Brüdern.
Auch wenn sie heute meist Schuhe trägt, ist sie immer noch von
Glühwürmchen fasziniert. Sie rettet inzwischen nicht mehr nur Frösche,
sondern auch andere Tiere, und hat einen Märchenprinz gefunden. Mit ihm,
drei Katzen und einem Hund lebt sie in Texas – und wenn sie nicht
gerade liest, schreibt, oder Zeit mit ihrer Familie verbringt,
fotografiert sie gerne.
Text & Foto: (c) by fischerverlage.de
Schlusswort                                                                     
So meine Lieben 🙂 Ich hoffe sehr, euch hat die Rezension gefallen. Falls ihr „Geboren um Mitternacht“ auch schon gelesen habt, lasst mir doch eure Meinung hier. 🙂 Ich freue mich über jegliche Kommentare, sinnvolle Kritik und liebe Worte 😛

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