Nadine d’Arachart & Sarah Wedler – Die Muse des Mörders
».Rezension.«

Verlag: Labor-Verlag
Seiten: 304 Seiten
Hardcover / gebunden
ISBN: 978-3902800039
Preis: 19,95€
hier erhältlich
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Erscheinungsdatum: 20.Februar.2012
Genre: Krimi
Empfohlen: Erwachsene

Klappentext:

Ein Serienmörder im Wien des Jahres 2011. Er tötet nachts mit einem Dolch und versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Chefinspektor Dominik Greve entdeckt, dass jedes Opfer ein wertvolles Schmuckstück aus der Fertigung eines Wiener Nobeljuweliers besaß. Da tritt die alternde Schriftstellerin Madeleine Scuderi auf den Plan. Durch eine missverständliche Aussage gegenüber einer Tageszeitung betrachtet sie der Täter fortan als seine Vertraute und Muse. Sie beschließt, die Morde auf eigene Faust zu klären, und setzt sich dabei einer schrecklichen Gefahr aus. Ein moderner Thriller, wie er spannender nicht sein könnte, mit der literarischen Tiefe E.T.A. Hoffmanns.

Inhalt:
Dominik Greve hat endlich den Durchbruch in der Giftmord-Serie geschafft; doch anstatt sich ausruhen zu können, wir er schon zum nächsten Fall abkommandiert. Dieses Mal geht es wieder und eine Serie – besser gesagt um einen Serienmörder – den Dolchstoßmörder! Schnell wird ihm klar, dass das kein einfacher Fall werden wird, doch als ihm die Grande Dame Wien’s Scuderi auch noch unwissentlich in den Rücken fällt, nimmt das Chaos seinen Lauf. Die Autorin Scuderi ermittelt auf eigene Faust, und ahnt noch nicht, in welche Gefahr sie sich damit bringt.

Meine Meinung:
Das Buch ist sehr angenehm geschrieben, der Stil ist flüssig und einfach zu lesen. Dennoch kommt allein durch die Sprache Spannung auf, denn alles ist klar beschrieben und bildlich vorstellbar. Die kurzen Kapitel sprechen ebenfalls für sich, denn fast jedes Mal liest man dann über einen anderen Handlungsstrang. Ingesamt sind es 4 Stränge, die allesamt verständlich und schön zu lesen sind – auch wie sie nach und nach zusammen laufen, wurden meiner Meinung nach gut gelöst. Hat mir also auch gefallen. Die beteiligten Charaktere sind alle etwas schwammig geblieben, ausser der Inspektor Greve selbst. Bei ihm hat der Leser einen tiefen Einblick in die Vergangenheit bekommen und dadurch ist einem dieser Protagonist [trotz Unsympathie] am meisten ans Herz gewachsen. Dennoch muss ich sagen, dass mir Madeleine Scuderi enorm sympathisch geworden ist und sie eigentlich totz allen Ermittlungen und Taten, die Hauptrolle in dem Buch gespielt hat. Bei Marie hätte ich mir persönlich ein bisschen mehr Infos und Charakterzüge gewünscht.
Nun der kleine Kritik-Punkt: Meiner Meinung nach war die gesamte Geschichte ziemlich vorhersehbar und durchschaubar. Von Anfang an war mir klar, wer der Täter ist und das hat natürlich ordentlich Spannung gekostet. Es kamen zwar immer wieder Szenen, die mir wirklich kurzzeitig den Atem haben stocken lassen, aber leider hat sich dieser rote Faden nicht durch die gesamte Geschichte gezogen, was mich persönlich einfach enttäuscht hat. Das Ende war schön zu lesen, aber nicht weiter überraschend. Dennoch hatte ich meine Freude mit dem Buch und hab damit ein paar tolle Lesestunden verbracht.

Fazit:
Ein schönes Buch, welches zwar nicht allen meinen Ansprüchen gerecht wurde, mir aber doch eine schöne Lesezeit beschert hat. Wer also einen Krimi sucht, der nicht ganz so schockierend und blutig ist, der darf hier gerne zuschlagen.

Wertung:


4 Bärchen. Für eine schöne Geschichte, aber leider nicht genug Spannung für 5 Bärchen.

So, ich hoffe, ich konnte euch mit der Rezension ein wenig weiterhelfen und noch mehr hoffe ich natürlich, dass sie euch gefallen hat 🙂 Falls ihr das Werk schon gelesen habt, lasst mich eure Meinung dazu wissen.

Allerliebste Grüße; euer Patchouli. ♥

2 Gedanken zu “Rezension.// Nadine d’Arachart & Sarah Wedler – Die Muse des Mörders ♥”

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